Ontologie-getriebene Datenerfassung
(Projekt aus Eigenmitteln)
Titel des Gesamtprojektes:
Projektleitung:
Projektbeteiligte:
Projektstart: 1. August 2024
Projektende: 31. Juli 2030
Akronym: ODDA
Mittelgeber:
URL: https://www.cs6.tf.fau.de/faudir/caspar-felix-hanika/
Abstract
Ontologien sind leistungsstarke Werkzeuge, um Wissen zu strukturieren und zu formalisieren sowie Interoperabilität zu ermöglichen. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Forschungsdatenmanagement, indem sie Daten maschineninterpretierbar machen und die Zusammenführung heterogener Datensätze verschiedener Forschender erleichtern. Im Idealfall tragen die integrierten Datensätze zu globalen Anwendungsfällen bei, die darauf abzielen, neues Wissen zu generieren.
Hierfür ist es unerlässlich, dass Forschende die für ihre lokalen Anwendungsfälle erhobenen Daten mit bestehenden Fach- oder Anwendungsontologien in Einklang bringen. Allerdings lassen sich die für lokale Anwendungsfälle benötigten Daten oft nicht ohne Weiteres in diese Referenzontologien einfügen. Infolgedessen verzichten Forschende häufig auf die Wiederverwendung bestehender Ontologien und erheben ihre lokalen Daten stattdessen unter Verwendung ad hoc erstellter/improvisierter Schemata.
Um diese Lücke zu schließen, zielt mein Arbeit darauf ab, Forschende in die Lage zu versetzen, Ontologien wiederzuverwenden, ohne dass dafür fundierte Fachkenntnisse im Bereich Ontology Engineering erforderlich sind. Ein formularbasierter Prototyp ermöglicht es Forschenden, auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene, ontologiebasierte Datenerfassungsformulare zu definieren und aus den erfassten Daten schließlich ontologiekonforme Wissensgraphen zu generieren.