Sprechaktbasiertes Fallmanagement

Sprechaktbasiertes Fallmanagement

(Projekt aus Eigenmitteln)

Titel des Gesamtprojektes:
Projektleitung:
Projektbeteiligte:
Projektstart: 1. Januar 2015
Projektende: 30. September 2018
Akronym: SA4CM
Mittelgeber:
URL:

Abstract

Fallmanagementsysteme unterstützen Interaktionen zwischen kooperierenden Benutzern typischerweise, indem gemeinsam zu verwendende Dokumente in einem gemeinsamen Repositorium vorgehalten werden. Im vorliegenden Projekt wird untersucht, ob und wie diese Interaktionen durch Klassifikation als Sprechakte besser unterstützt werden können. Die Sprechakt-Theorie beschreibt die pragmatischen Aspekte kommunikativen Handelns. Dabei werden Äußerungen je nach der pragmatischen Intention des Sprechers in verschiedene Typen von Sprechakten unterteilt, z.B. Fragen, Versprechen, Aufforderungen etc. Diese Intention ist dem Sprecher wohl bewusst, nicht jedoch den Fallmanagementsystemen, die ihn bei seiner Tätigkeit unterstützen sollen.Im Rahmen des Projekts wird erforscht, wie genau die Intention explizit gemacht werden kann, ohne damit den Dokumentationsaufwand substantiell zu erhöhen. Gelingt dies, können aus den getätigten Sprechakten Inferenzen abgeleitet werden, z.B. um an die Erfüllung von Versprechen zu erinnern, Fehler zu vermeiden und fallspezifisch bekannte Kommunikationsmuster zu unterstützen.Um den konkreten Bedarf an Sprechaktunterstützung bewerten zu können, sollen die Anforderungen von Wissensarbeitern verschiedener Domänen sowie aktueller ACM-Systeme und Groupware analysiert werden (ACM = Adaptive Case Management). Basierend auf diesen Anforderungen soll eine Architektur für ein sprechaktbasiertes ACM-System entworfen werden.

Publikationen